MEINE CHALLENGE
5 x Alltag ohne Plastik
Warum diese Challenge?
Plastik hat sich zu einem ernsthaften Umweltproblem entwickelt. Die Menge an Plastikmüll, die in unsere Ozeane gelangt, die Umweltverschmutzung und die Auswirkungen auf die Tierwelt sind alarmierend. Indem ich mich der Herausforderung stelle, fünf Tage lang auf Plastik zu verzichten, möchte ich nicht nur meinen eigenen ökologischen Fußabdruck verringern, sondern auch ein Bewusstsein für die Notwendigkeit des Plastikverzichts schaffen. Ich möchte herausfinden, wie einfach oder schwierig es ist, im Alltag ohne Plastik auszukommen und welche Alternativen es gibt. Diese Challenge ist ein erster Schritt, um mein Konsumverhalten zu überdenken und nachhaltigere Entscheidungen zu treffen. Ich hoffe, dass diese Erfahrung nicht nur mich, sondern auch andere dazu ermutigt, aktiv zu werden und ihren Beitrag zum Schutz unserer Umwelt zu leisten.
EINKAUF
Nicht so einfach wie man denkt
13.05.2024 – Tag 1
Heute ging es zu famila – einkaufen für meine Challenge. Ich musste mir Essen, Trinken und Hygieneprodukte besorgen, die nicht in Plastik verpackt waren. Schon beim Obst un dGemüse war es gar nicht so leicht etwas zu finden, dass nicht zusätzlich in Plastik verpackt war. Tomaten, Salat, Himbeere, Erdbeeren… das meiste davon in Plastikfolie oder Plastikschalen.
Ich habe mir eine Papiertüte geschnappt und lose Äpfel und Birnen gekauft. Aus einem Bund Suppengrün wollte ich später eine Suppe kochen. Eigentlich mit Hühnchen, aber es war unmöglich Fleisch zu bekommen, das nicht in Plastik verpackt war. An der Theke fragte ich, ob sie das Fleisch in eine Schale, die ich im selben Laden laufen wollte, verpacken könnten, aber es ist nicht erlaubt, etwas über die Theke zu reichen. Es gab also Gemüsesuppe.
Milch, Joghurt und Creme Brulée habe ich in Gläsern oder Glasflaschen bekommen. Eier waren auch kein Problem. Auf Käse muss ich diese Woche allerdings leider verzichten.
Seife und Shampoo gibt es zum Glück neuerdings als Seifenstücke, die in Pappe verpackt sind.
SÜSSIGKEITEN
Süßes ohne Plastik?
Viele Süßigkeiten sind in Plastik verpackt: Gummibärchen und Co., Chips, Popcorn, etc.
Im Kiekeberg Museum gibt es Bonbons, die einzeln in kleinen Tütchen verkauft werden. Davon habe ich noch welche zu Hause. Außerdem sind manche Schokotafeln in Aluminium und/oder Karton verpackt. Und das Eis direkt aus der Eisdiele schmeckt sowieso am besten. Thema Süßigkeiten also halb so wild. Und alles, was ich diese. Woche nicht kaufen darf, kann ich ja selber machen.